Ich möchte die Weihnachtsfeiertage nutzen, um auf das Jahr 2018 zurückzublicken.

Dieses Jahr begann mit dem Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit. Ein gewagter, denn ich hatte keinerlei Erwartungen bezüglich der Entwicklung. So traf ich recht konservative Prognosen für dieses Geschäftsjahr.

Warum also dieses Wagnis eingehen, wenn die Ressourcen eigentlich ausgelastet sind?

Nun ja, diese Tätigkeit begann ich im Rahmen einer Mitgliedsschaft eines Online-Game-Clans. Als Co-Founder bestand meine hauptsächliche Aufgabe darin, mich um die Web- und TeamSpeak-Administration zu kümmern. So begann ich in einem Selbststudium mir das Wissen diesbezüglich anzueignen. Aus anfänglichem Interesse wurde ein Hobby und dieses zur Leidenschaft. Aus diesem Grund entschloss ich mich, es zu einer Berufung werden zu lassen.

Heute sehe ich diesen Schritt nicht mehr als ein Wagnis, denn die Anfragen und der Zuspruch meiner Arbeit übertrafen meine Erwartungen und Prognosen. In so fern macht es mich schon ein bisschen stolz, dass ich den Mut hatte, diesen Weg zu gehen. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Kunden, aber auch meiner Familie für die Unterstützung, recht herzlich bedanken.

Auch hauptberuflich kam in diesem Jahr ein weiteres Tätigkeitsfeld hinzu. Seit August bin ich in der Stabsstelle für Gremien und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Ein Sachgebiet in dem ich ebenso kreativ mitgestalten und meiner Leidenschaft nachgehen kann. Mein Kollege vom Manpower-Express, der sich auf einer Reise mit dem Fahrrad nach Vietnam befindet, sei an dieser Stelle mit einem „Allzeit gute Fahrt“ gegrüßt.

2019 warten weitere spannende Projekte auf mich, bei denen beispielsweise das Thema „E-Government“ in den Fokus rückt und zukünftig eine tragende Rolle in der modernen und digitalen Verwaltung einnehmen wird.

Aus beruflicher Sicht kann ich also auf ein recht erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken.

Doch wie sieht es mit der Investitionstätigkeit aus?

Das Börsenjahr 2018 war ein ziemlich turbulentes. Der DAX verlor in diesem Jahr bis dato ca. 18 %. Die Märkte sind bärisch und auch zu Beginn des Jahres 2019 werden diese wohl angespannt bleiben. Dennoch halte ich nichts von Panikverkäufen, denn bärische Märkte gehören zur Börse wie das Amen in der Kirche.

Weiterhin ereignete sich 2018 einer der größten Anlegerskandale in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Insolvenz der P&R-Gesellschaften sind rund 54.000 Privatanleger (bei einem Investitionsvolumen in Höhe von ca. 3,5 Milliarden Euro) betroffen – auch ich gehöre dazu. Dies ist Teil des Investitionsrisikos und verdeutlicht einmal mehr die Gratwanderung zwischen Sicherheit und Rendite. Die daraus resultierenden Erfahrungen sind lehrreich und schärfen den Sinn für ein bewusstes und verantwortungsvolles Investieren.

Positiv dagegen entwickelten sich die Investitionen in P2P-Plattformen.

Meine Investitionen beruhen auf eine langjährige Anlagestrategie, die wachstumsorientiert und nachhaltig ist.

Getreu dem Motto: „Be invested, invest in future.“

In diesem Sinne wünsche ich ein frohes neues Jahr 2019. Bleibt gesund und kommt gut rein.

Bis dahin!